Vorsorge

Notvorrat-Liste: Lebensmittel und Wasser für 10 Tage

Für 10 Tage braucht eine erwachsene Person nach der Vorratstabelle des Bundes 20 Liter Getränke und knapp 14 kg Lebensmittel, darunter 3,3 kg Getreideprodukte und Kartoffeln, 4 kg Gemüse und 2,5 kg Obst. Hier stehen alle Mengen für 1, 2 und 4 Personen und die Liste zum Abhaken.

Zuletzt aktualisiert 3 Min. Lesezeit 51 Punkte zum Abhaken

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Inhalt

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können, mindestens aber drei Tage. Anlass kann ein längerer Stromausfall sein, ein Unwetter oder eine Krankheit, bei der niemand einkaufen gehen kann.

Die Mengen in der Tabelle stammen aus der Vorratstabelle der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und decken rund 2.200 kcal pro Tag. Passe sie an das an, was du gern isst, und an Allergien in deinem Haushalt.

Notvorrat-Mengen für 10 Tage (Tabelle für 1, 2 und 4 Personen)

Grundvorrat Mischkost für Erwachsene, rund 2.200 kcal pro Tag.

Notvorrat-Mengen für 10 Tage (Tabelle für 1, 2 und 4 Personen)
Lebensmittelgruppe 1 Person 2 Personen 4 Personen
Getränke (überwiegend Wasser) 20 l 40 l 80 l
Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln 3,3 kg 6,6 kg 13,2 kg
Gemüse, Pilze, Hülsenfrüchte 4,0 kg 8,0 kg 16,0 kg
Obst und Nüsse 2,5 kg 5,0 kg 10,0 kg
Milch und Milchprodukte 2,5 kg 5,0 kg 10,0 kg
Eier, Fleisch, Wurst, Fisch 1,2 kg 2,4 kg 4,8 kg
Fette und Öle 330 g 660 g 1,3 kg

Die 20 Liter enthalten 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter zum Kochen pro Tag. Ab 65 Jahren empfiehlt die BLE 2 Liter Trinkwasser am Tag, für Kinder bis 12 Jahre 1 Liter. Gemüse aus Glas oder Dose ist bereits gekocht; getrocknete Hülsenfrüchte brauchen zusätzlich Wasser.

Notvorrat-Checkliste zum Abhaken

Beispiele aus der Vorratstabelle für eine Person und 10 Tage. Du musst nicht alles kaufen; tausche Produkte innerhalb einer Gruppe gegen das, was du gern isst.

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Getränke 0/4

Getreideprodukte, Brot, Kartoffeln 0/7

Gemüse, Pilze, Hülsenfrüchte 0/10

Obst und Nüsse 0/8

Milch und Milchprodukte 0/2

Eier, Fleisch, Wurst, Fisch 0/8

Fette und Öle 0/2

Sonstiges 0/4

Für den Stromausfall 0/6

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Wie viel Notvorrat pro Person?

Das BBK empfiehlt einen Vorrat für möglichst zehn Tage, mindestens aber für drei. Für zehn Tage rechnest du pro Person mit 20 Litern Getränken und knapp 14 kg Lebensmitteln; die Tabelle oben zeigt die Aufteilung auf die Lebensmittelgruppen.

Pro Tag braucht ein Erwachsener mindestens 1,5 Liter zum Trinken. Willst du kochen, kommen 0,5 Liter Wasser dazu. Ein Teil darf auch Saft sein.

Was gehört in den Notvorrat?

Gut geeignet sind Lebensmittel, die nicht gekühlt werden müssen, lange halten und sich auch kalt essen lassen: Knäckebrot, Zwieback, Konserven mit Gemüse, Obst, Fisch und Wurst, H-Milch, Hartkäse, Nüsse und Trockenobst. Dazu kommen Nudeln, Reis und Haferflocken, die nur kurz kochen müssen.

Wähle Produkte, die du auch im Alltag isst. Dann verbrauchst du den Vorrat nach und nach, statt ihn irgendwann wegzuwerfen.

Notvorrat ohne Strom: worauf achten?

Fällt der Strom aus, funktionieren Herd und Kühlschrank nicht. Halte deshalb einen Teil des Vorrats kalt essbar und plane eine Kochmöglichkeit wie einen Campingkocher ein. Nudeln und Reis mit kurzer Kochzeit sparen Gas, und ein manueller Dosenöffner gehört zu jedem Konservenvorrat.

Lebender Vorrat: so bleibt alles frisch

Das BBK beschreibt zwei Wege. Beim einmal angelegten Vorrat prüfst du regelmäßig, etwa einmal im Jahr, das Mindesthaltbarkeitsdatum und ersetzt Produkte rechtzeitig. Beim lebenden Vorrat kaufst du bei jedem Einkauf ein, zwei Teile mehr, verbrauchst die ältesten zuerst und kaufst sie beim nächsten Einkauf nach.

Kinder, Allergien und Haustiere

Plane den Vorrat für alle, die im Haushalt versorgt werden müssen: kleine Kinder, Menschen mit Allergien oder besonderer Ernährung und Haustiere. Für Medikamente und die Hausapotheke hat das BBK eigene Empfehlungen.

Notvorrat Schritt für Schritt anlegen

Du musst nicht alles auf einmal kaufen. Beginne mit einem Vorrat für drei Tage und ergänze bei jedem Wocheneinkauf ein paar Produkte, bis zehn Tage erreicht sind.

In der Pauly-App setzt du die Vorrats-Artikel auf deine Einkaufsliste, und sie werden nach Supermarkt-Kategorien sortiert. Eine eigene Liste nur für den Notvorrat geht mit Pauly Pro, das unbegrenzt viele Listen erlaubt; in der Gratis-Version nutzt du deine eine Liste.

Quellen für die Mengenangaben

Häufige Fragen zum Notvorrat

Was gehört in einen Notvorrat?

Getränke, vor allem Wasser, dazu Getreideprodukte, Gemüse und Hülsenfrüchte, Obst und Nüsse, Milchprodukte, Fisch, Fleisch oder Eier sowie Fette und Öle. Am besten Produkte, die ohne Kühlung halten und sich auch kalt essen lassen.

Wie viel Wasser braucht man pro Person für 10 Tage?

20 Liter: 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter zum Kochen pro Tag. Ab 65 Jahren empfiehlt die BLE 2 Liter Trinkwasser am Tag.

Für wie viele Tage sollte man einen Notvorrat anlegen?

Das BBK empfiehlt möglichst zehn Tage, mindestens aber drei Tage.

Gibt es die Notvorrat-Liste des Bundes als PDF?

Ja. Das BBK bietet seinen Ratgeber für Notfallvorsorge mit Checkliste als PDF an, die BLE ihre Vorratstabelle auf ernaehrungsvorsorge.de. Diese Seite druckst du über „Checkliste drucken“ aus oder speicherst sie im Druckdialog als PDF.

Wie oft muss man den Notvorrat erneuern?

Prüfe die Haltbarkeit regelmäßig, etwa einmal im Jahr, und ersetze Produkte rechtzeitig. Einfacher ist ein lebender Vorrat, den du im Alltag verbrauchst und nachkaufst.

Brauche ich auch Vorrat für Haustiere?

Ja. Das BBK rät, Haustiere bei der Planung mitzudenken. Leg ihr Futter für denselben Zeitraum zurück.

Den Vorrat in 10 Sekunden auf die Liste

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